Partnerportraits

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European Educational Research Association (EERA) [Europäische Gesellschaft für erziehungswissenschaftliche Forschung]

(Freie Universität Berlin, Arnimallee 12, 14195 Berlin, Germany; Tel. +49 30 83854978; Fax +49 30 838 55278; www.eera-ecer.eu)

Als Mitglied des Projekts wird EERA unter Zuhilfenahme einzelner Erziehungswissenschaftler sowie nationaler Forschungsgesellschaften (z.B. BERA) für die Identifikation von erziehungswissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Verlagen verantwortlich sein. Die Präsidentin der EERA, Prof. Dr. Ingrid Gogolin, koordiniert das Projekt und begutachtet die Gültigkeit der Testverfahren sowie die Bereitstellung wissenschaftlicher Verifikation. Die Kontakte der EERA werden zur Ausweitung des Urheberrechts und geistigen Eigentumsrechts dienen als auch um Rückmeldung von der Wissenschaftsgemeinschaft in späteren Stadien des Projekts zu erhalten.

Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft (IBI)

(Postadresse: Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, D-10099 Berlin, Germany; Besuchsadresse: Humboldt-Universität zu Berlin, Dorotheen Str. 26, 10117 Berlin, Germany; Tel: +49 30-2093 -4481; Fax: + 49 30-2093-4335; www.ibi.hu-berlin.de )

Beitrag zum EERQI-Projekt:

Die Humboldt Universität wurde 1810 in Berlin gegründet und die Gründungskonzeption Wilhelm von Humboldts ließ ihr den Titel „Mutter aller Universitäten“ zukommen. Danach sollte eine Universitas litterarum entstehen, in der die Einheit von Lehre und Forschung verwirklicht und eine allseitige humanistische Bildung der Studierenden ermöglicht wird.

Das Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft ist die einzige universitäre Einrichtung im deutschsprachigen Raum mit einem Studien-, Promotions- und Habilitationsangebot auf dem Gebiet der Bibliotheks- und Informationswissenschaft.

Die Forschung im IBI verbindet traditionelle Bereiche der Bibliothekswissenschaft mit aktuellen Fachentwicklungen. Unter Beibehaltung der traditionellen bibliothekswissenschaftlichen Themen wird im IBI intensive Forschung im Bereich digitaler Bibliotheken betrieben. Von besonderer Relevanz sind hier Fragen der Langzeitarchivierung elektronischer Dokumente, die Entwicklung eines Netzwerkes von zertifizierten Open Access Datenbanken, die Konzeption und der Aufbau eines Recommender-Systems basierend auf dem Protokoll OAI-PMH sowie die Entwicklung von Publikationswerkzeugen für das elektronische Publizieren. Des Weiteren leitet IBI die technische und semantische Arbeit an der Entwicklung von Europeana, einer europäischen Digitalbibliothek, die gegenseitige Nutzbarkeit ermöglichen soll. Mittelpunkt der Forschung und Lehre im IBI ist die Interaktion von Menschen und Technologie auf dem Gebiet der Bibliotheks- und Informationswissenschaft.

Aufgrund seiner guten Infrastruktur, exzellenten Verbindungen zu europäischen und internationalen Unternehmen sowie bemerkenswerter Erfahrung im Bereich der Sozial- und Geisteswissenschaften spielt IBI eine zentrale Rolle im EERQI-Projekt. Einerseits übernimmt IBI im Allgemeinen die technische Koordination andererseits wird es spezifisch für das Workpackage 6 verantwortlich sein.

Personen von IBI unmittelbar involviert im EERQI-Projekt:

Stefan Gradmann, Professor für Bibliotheks- und Informationswissenschaft (mit dem Schwerpunkt Wissensmanagement) an der Humboldt-Universität, ist der technische Koordinator des EERQI-Projekts. Stefan Gradmann hat Griechisch, Germanistik und Philosophie in Paris und Freiburg (Brsg.) studiert und promovierte 1986 erfolgreich. Anschließend absolvierte er ein Aufbaustudium im Bereich wissenschaftliches Bibliothekswesen in Köln. Er setzte seine akademische Laufbahn als wissenschaftlicher Bibliothekar und Leiter des GBV-Netzwerks an der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg fort sowie als Produktmanager und führender Berater von PICA B.V. Außerdem leitete er die Abteilung für Informationsmanagement an der Universität Hamburg (VGB) und war Stellvertretender Direktor des Rechenzentrums der Universität (RRZ). Er führte das GAP (German Academic Publishers) als Projektdirektor und übernahm die technische Koordination des EG-finanzierten Projekts „FIGARO“. Neben seinen regulären Forschungs- und Lehrtätigkeiten hinaus leitet Professor Gradmann die Entwicklung der technischen und semantischen gemeinschaftlichen Nutzbarkeit von Europeana.

Jenny Oltersdorf studierte Bibliotheks- und Informationswissenschaft sowie Theologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zurzeit bereitet Frau Oltersdorf ihre Dissertation zum Thema ethische Aspekte der Qualitätsbemessung im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften vor und assistiert bei der technischen Koordination des EERQI-Projekts.

Darüber hinaus werden mindestens zwei weitere Dissertationen im Kontext des EERQI-Projekts von Stefan Gradmann betreut: Erstens zum Begriff der Urheberschaft und Textualität in szientometrischer Hinsicht und zweitens zum technischen modellieren von Zitaten und Referenzen. Die jeweiligen Autoren werden vorgestellt, sobald der formale Vorgang begonnen wurde.

British Educational Research Association (BERA) [Brititische Forschungsgemeinschaft im Bereich Erziehungswissenschaft ] (Association House, South Park Road Macclesfield, SK11 6SH, UK; Tel. +441625504062; Fax +441625267879; www.bera.ac.uk )

Beitrag zum EERQI-Projekt:

Die britische Forschungsgemeinschaft im Bereich Erziehungswissenschaft (www.bera.ac.uk) wird das EERQI-Projekt durch seine Mitgliedschaft um ein breites Spektrum an Ressourcen bereichern. Dies wird eine entscheidend Rolle spielen im Prozess der Forschungsevaluation von Artikeln und Büchern, der Bemessung von Forschungsanträgen (z.B. im Interesse von Forschungsgremien), der Personalselektion sowie der Promotions- und Fachbereichsevaluationen (z.B. als Bestandteil der nationalen Bewertung von Forschungsleistungen in GB). In diesem Kontext wird BERA im Besonderen zu folgenden Bereichen einen Beitrag leisten:

  • Entwicklung, Präzision und Interpretation von Qualitätskriterien für die Forschung und ihre Anwendung;
  • Untersuchung der Validität und Zuverlässigkeit von Qualitätsindikatoren für die Forschung;
  • Explikation und Untersuchung möglicher Anwendungen ausgewählter Indikatoren für nationale und institutionelle Systeme der Bewertung von Forschungsleistung;
  • Berücksichtigung möglicher unintendierter als auch intendierter Konsequenzen auf die jeweiligen Arbeitsbedingungen durch die Anwendung ausgewählter Qualitätskriterien und Indikatoren
  • Personen von BERA unmittelbar involviert im EERQI-Projekt:

    Prof. Dr. David Bridges, Philosoph und empirischer Forscher, war Mitglied des Erziehungswissenschaftgremiums für die Bewertung der Forschungsleistungen in Großbritannien 2001 als auch 2008. Darüber hinaus leitete Professor Bridges Probebewertung der Forschungsleistungen unter den gesetzlichen Bestimmungen Hongkongs im Auftrag des Fachbereichs Erziehungswissenschaft der Universität Hongkong. Er ist der Autor einer Zahl von Veröffentlichungen zum Thema Qualitätsbemessung von Forschung, z.B. (2006) "The international and the excellent in educational research" in eds. P.Smeyers und M. Depaepe, Educational Research: Why ‘what works’ doesn’t work, Dordrecht, Springer. Seine bedeutsame Darstellung der Forschungsevaluation in GB und der Erkenntnisse, die aus der Untersuchung entstanden sind, können auf der EERQI-Internetseite gefunden werden. Als Vize-Präsident der Universität East Anglia und als Direktor der Association of Universities in the East of England (eine Verbandsmitgliedschaft von zwölf höheren Bildungseinrichtungen) entwickelte Prof. Bridges eine gleichermaßen strategische wie auch lokale Perspektive für den Einfluss von Forschungsevaluation auf die Hochschulildung.

    Jeremy Hoad hat als Vorsitzender der BERA strategisches Verständnis der Beziehungen zwischen erziehungswissenschaftlicher Forschungsgemeinschaft, Finanzierung und der Nutzergemeinde auf nationaler Ebene. Des Weiteren ist er verantwortlich für das Management der formalen und vertraglichen Beziehungen zwischen BERA und EERQI.

    Institute for Science Networking Oldenburg GmbH (ISN) [Institut für Wissenschaftsvernetzung Oldenburg GmbH] (Ammerländer Heerstraße 121, 26129 Oldenburg, Germany; Tel.: +49 441 798 2884; Fax: +49 441 798 5851; www.isn-oldenburg.de )

    Das ISN Oldenburg entwickelt neue Dienste und Werkzeuge zur Vernetzung wissenschaftlicher Informationen und Ressourcen. Die Anstrengungen des ISN stehen im Dienste von Gelehrtengesellschaften, wissenschaftlichen Internetportalen, technischer Forschung, Geisteswissenschaften und ihren Fachbereichen. Das Ziel des Instituts ist die Entwicklung und Verbesserung von Konzepten und Diensten zur Verwaltung und Koordination von Informationen in der Wissenschaft, gemessen an den internationalen Standards. Darüber hinaus entwirft und programmiert das ISN Systeme für Online-Dokumente und Arbeitsabläufe im Auftrag von Forschungsinstituten und Bibliotheken, insbesondere für Interessenten mit mehreren Standorten. ISN arbeitet eng mit der Carl-von-Ossietzky Universität in Oldenburg zusammen und ist aktiv an nationalen, internationalen und interdisziplinären Gremien beteiligt so wie an der Standardisierung und Informationsvernetzung von Wissenschaft. Des Weiteren unterstützt das Institut verschiedene Forschungsprojekte des Instituts für Physik als auch Suchmaschinen der Universität Oldenburg.

    Beitrag zum EERQI-Projekt:
    ISN wird sich an dem EERQI-Projekt in verschiedener Hinsicht beteiligen. Zum Einen wird das Institut ein Internetportal erstellen, das einer interessierten Öffentlichkeit Informationen und neuartige Dienste zur Verfügung stellt. Darüber hinaus wird eine Plattform für projektinterne Kommunikation zum Austausch von Informationen zwischen allen Projektteilnehmern entwickelt und betreut. Zum Anderen ist das Institut an der technischen Analyse des Dokumentkorpus’ beteiligt, deren Ergebnisse Grundlage für die Entstehung der Module der Suchmaschine sind. Des Weiteren wird ISN sich an der Entwicklung einer neuartigen Suchmaschine für wissenschaftliche Veröffentlichungen beteiligen, die neue Dokumente zu Tage fördert und macht sie der standardisierten Suche, Text Mining und Analyse zugänglich. Das EERQI-Team von ISN wird von Prof. Dr. Eberhard R. Hilf geleitet.
    Michael Maune wird für das Projektportal verantwortlich sein, sich an der technischen Analyse des Dokumentkorpus beteiligen und die Bewältigung technischer Herausorderungen bei der Entwicklung einer neuartigen Suchmaschine für wissenschaftliche Veröffentlichungen unterstützen.

    Thomas Severiens ist Physiker und arbeitet bereits seit 1994 im Bereich Information Engineering. Er ist Mitglied des DCMI sowie des Beirats der DINI und lehrt angewandte Mathematik und Information Engineering an der Universität Osnabrück. Herr Severiens entwickelte erfolgreich zahlreiche fachspezifische Onlinedienste wie PhysNet und ViFaPhys für den Bereich Physik. Detaillierte Informationen zu seiner Person und Aktivitäten sind auf seiner Homepage www.severiens.de zu finden.

    XEROX SAS (XRCE) (6 chemin de Maupertuis, 38240, Meylan, Frankreich; Tel: +33 (0)4 76 61 50 50; Fax: +33 (0)4 76 61 50 99; http://xrce.xerox.com/home.en.html )

    Beitrag zum EERQI-Projekt:

    Das primäre Forschungsanliegen von Xerox Research Centre Europe (XRCE - Xerox Forschungszentrum Europa) ist die Steigerung der Produktivität am Arbeitsplatz durch neue Dokument-Technologien. XRCE kooperiert mit Forschern, Unternehmen und Kunden, um zu garantieren, dass die entwickelten Technologien nicht nur innovativ sind, sondern auch den Ansprüchen des Marktes gerecht werden. XRCE baut Partnerschaften auf, kooperiert mit einem großen Spektrum von europäischen Forschungsorganisationen und arbeitet mit den verschiedenen Geschäftsbereichen von Xerox zusammen. Man hat sich zum Ziel gesetzt, ein Gütezentrum im Verständnis von Dokumentprozessen und für die Entwicklung neuer unterstützender Technologien zu werden.

    Die Forschung von XRCE betrifft die Bereiche Data Mining, multilinguale Computerlinguistik, Dokumentstrukturen, Bildverarbeitung und Arbeitsverfahren. Linguistische Technologien entwickelt XRCE seit den frühen 90er Jahren und verfügt über ein Instrumentarium, dass einfache bis sehr anspruchsvolle Analysen ermöglicht. Diese verschiedenen Analyseformen sind für bis zu 13 verschiedene Sprachen verfügbar. Vor kurzer Zeit hat XRCE eine Technologie entwickelt, die darüber hinaus fortschrittliche Semantik- und Diskursanalysen liefert.

    Von Bedeutung für das EERQI-Projekt wird die Integration der multilingualen Analyseverfahren in die EERQI-Suchmaschine sein. Die technologische Verarbeitung von Syntax und Semantik sowie Diskursanalyse wird zur automatischen Identifikation neuer semantischer Qualitätsindikatoren verwendet, die im Projekt weiterentwickelt werden. Mit dieser Aufgabe sind die Mitglieder des Forschungsbereichs „Syntaxanalyse und Semantik“ (ParSem) betraut, das von Dr. Frédérique Segond geleitet wird. ParSem beteiligt sich mit seiner Expertise an verschiedenen europäischen und französischen Forschungsprojekten (z.B. Vikef, CACAO, SAPIR, Infom@gic).

    Personen des XRCE involviert im EERQI-Projekt:
    Jedes Mitglied des ParSem-Teams ist indirekt am EERQI-Projekt durch die kontinuierliche Entwicklung des linguistischen Instrumentariums des XRCE beteiligt.
    Frédérique Segond ist Managerin des Forschungsbereichs ParSem. Sie erhielt die Doktorwürde für angewandte Mathematik von der Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales in Paris. Frau Segond wurde 1993 Mitglied des XRCE und arbeitete seit dem in verschiedenen anspruchsvollen Projekten („LOGOLEX“, „PARGRAM“, „EAGLES“, „ROMANSEVAL“, „EuroWordNet“). Sie hat mehr als 50 wissenschaftliche Artikel veröffentlicht und sich an drei Büchern beteiligt. Darüber hinaus ist Mitglied einer Reihe von Gremien wissenschaftlicher Gemeinschaften.
    Ágnes Sándor ist Projektleiterin des Forschungsbereichs „ParSem“. Sie erhielt ihren Doktortitel von der Universität Lyon und trat dem XRCE als Forschungsingenieur 1996 hinzu. Ihre Aktivitäten beinhalteten die Konstruktion von linguistischen Analyseverfahren in verschiedenen Sprachen und die Beteiligung an Projekten zur Informationsgewinnung im biomedizinischen Bereich. Sie hat Artikel in all diesen Bereichen veröffentlicht.
    Gilbert Rondeau ist Software-Ingenieur und Experte der Xerox Lingustic Engine. Er assistiert bei den technischen Aspekten der semantischen und linguistischen Analyse.

    Regionales Rechenzentrum für Niedersachsen (RRZN) - Regional Computing Centre for Lower Saxony (RRZN) (Schloßwender Straße 5, 30159 Hannover; Tel. +49 511.762 -3170 / -2883; Fax: +49 511.762 -3003; www.rrzn.uni-hannover.de)

    Beitrag zum EERQI-Projekt:

    Das Regionale Rechenzentrum für Niedersachsen gehört zur Leibniz Universität Hannover (LUH). Die zentrale Aufgaben des RRZN sind: Betrieb von Hochleistungsservern für wissenschaftliche Berechnung, Planung, Installation und Bereitstellung von Kommunikationsnetzwerken am LUH, Unterstützung dezentralisierter Informationsverarbeitungssysteme der universitären Institute, Planung, Umsetzung und Inbetriebnahme von IT-Sicherheitssystemen, Entwicklung innovativer Anwendungen, Teilnahme an der deutschen Forschungsinitiative G-Grid, Entwicklung, Umsetzung und Inbetriebnahme von Suchmaschinen.

    Das RRZN schaut auf eine mehr als zehnjährige Erfahrung in der technischen Entwicklung von Suchmaschinen. Die führende deutsche Metasuchmaschine www.metager.de ist im RRZN entstanden. Diese Suchmaschine ist seit 1997 im Einsatz und wurde kontinuierlich verbessert. Sie wird in der Liste der 20 meistbenutzten Suchmaschinen in Deutschland aufgeführt (www.webhits.de). Neben der Technologie von Metasuchmaschinen wurden auch Webcrawler- und Indextechniken am RRZN entwickelt: Die Suchmaschine www.researchportal.net wurde in den Jahren 2000-2005 entwickelt und werden nun am deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung benutzt. Des Weiteren wurden viele spezifische Suchmaschinen kleineren Maßstabs entwickelt und sind in Benutzung. Die Arbeit die diesen Suchmaschinen und Technologien vorausging wurde von der Arbeitsgruppe „SearchEngineLab“ ausgeführt. (www.rrzn.uni-hannover.de/suchmaschinen.html).

    Zusätzlich zu der Entwicklung und Inbetriebnahme von Suchmaschinen wurden verschiedene Internettools von der SearchEngineLab-Gruppe entwickelt. Eine dieser Tools ist der Web Associator. Es untersucht das Wortumfeld der Suchbegriffe und schlägt dem User verwandte Worte und Synonyme vor, die vollständig automatisch aus den Webdokumenten generiert werden. Die Ergebnisse der SearchEngineLab-Gruppe wurden in zahlreichen Publikationen, Präsentationen, Reden sowie in Fernseh- und Radioübertragungen vorgestellt.

    Personen des RRZN involviert im EERQI-Projekt:

    Dr.-Ing. Wolfgang Sander-Beuermann<\strong>, Leiter der SearchEngineLab-Gruppe seit 1997, leitet das EERQI-Workpackage Nr. 5 (Entwicklung der Suchmaschine). Er hielt bereits zahlreiche Reden über Suchmaschinen, wie z.B. als Gastsprecher auf dem siebten Deutsch-amerikanischen Symposion 2004 in Washington DC oder auf der ISOC 1998 in Genf.

    Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) (Schloßstr. 29, D-60486 Frankfurt, Deutschland; Tel.: +49 69 24708-330; Fax: +49 69 24708-328; www.dipf.de )

    Das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) ist ein Zentrum für Dokumentation, Support, Beratung und Forschung mit nationalen und europäischen Interessen. Das „Informationszentrum Bildung“, eine von fünf Arbeitseinheiten, hat in Deutschland eine einzigartige Position als Anbieter von bibliographischen Informationen sowie Informationen zu Internetdiensten für Forscher und Praktizierende der Erziehungswissenschaft. Produkte wie der „Deutsche Bildungsserver“ und die „FIS Bildung Literaturdatenbank“ sind Standarddienste des gesamten deutschsprachigen Raumes und Zugang zum deutschen Bildungssystem für fremde User. Zurzeit leitet DIPF das nationale bibliometrische Projekt „Innovative bibliometrische Verfahren zur kontinuierlichen Beobachtung der sozialwissenschaftlichen Forschungsproduktion“ (2007-2009), das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert wird.

    Beitrag zum EERQI-Projekt:

    DIPF unterstützt EERA in vielfacher Hinsicht, durch die Unterstützung ihrer Kontaktpartner im Bereich der Erziehungswissenschaft, durch die Leitung der Forschung im Bereich Evaluationsindikatoren in ähnlichen Projekten und Evaluationsgremien sowie durch einen Bericht über resultierende Erkenntnisse (Workpackage 3). Das Workpackage 8 wird DIPF mit verschiedenen Basisszenarien und Erfahrung mit inhaltsbezogener Clusterbildung unterstützen und so zur Entwicklung von Methoden semantischer und linguistischer Qualitätsmessung beitragen. DIPF wird darüber hinaus bei der Integration verfügbarer Wörterbücher für mulilinguale Suche assistieren (Workpackage 9). Des Weiteren wird das Institut in die Bestimmung der Übertragbarkeit der Projektresultate auf andere Bereiche der Sozialwissenschaften involviert sein (Workpackage 12).

    Personen des DIPF involviert im EERQI-Projekt:

    Alexander Botte ist stellvertretender Leiter der Arbeitseinheit „Informationszentrum Bildung“ am DIPF (beinhaltet die Verantwortung über die deutsche Datenbank „FIS-Bildung“). Herr Botte ist ehemaliger Lehrer und ausgebildeter wissenschaftlicher Dokumentar. Seit 1979 arbeitet er mit bibliographischen Datenbanken der Erziehungswissenschaft und seit 1992 ist er Projektmanager des German Education Index (deutscher Index für Bildung), einer gemeinschaftlichen Initiative von mehr als 30 Dokumentationseinheiten aus deutschsprachigen Ländern, die sich aus Forschungs- und höheren Bildungsinstitutionen zusammensetzen. 1999 war Herr Botte zudem Projektmanager des Deutschen Bildungsservers, einem Onlineportal für Bildungsforschung und –praxis. Er war 1998 an einem Netzwerk für Informationsdienste und Bibliotheken beteiligt und ist seit 2003 persönlich in verschiedene bibliometrische Projekte involviert. Zu seinen Publikationen gehören u.a. ein Paper zu bibliometrischen Instrumenten, das 2004 auf der European Conference on Educational Research (Europäische Konferenz zur erziehungswissenschaftlichen Forschung) präsentiert wurde (www.leeds.ac.uk/educol/documents/00003714.htm ).

    Prof. Dr. Marc Rittberger, stellvertretender Direktor, hat Physik und Informationswissenschaften studiert und sein Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich Information Retrieval und Informationsqualität. Er ist Präsident des deutschen Hochschulverbandes Informationswissenschaft. Seit 1985 arbeitet er im Bereich der Informationswissenschaft. Nach der Leitung des Steinbeis-Transferzentrum IMIE in Konstanz übernahm er eine Lehrstuhlvertretung für Informationswissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Er lehrte Informationswissenschaft and der HEG Genève von 2002 – 2005. Seit 2005 ist er Professor am Fachbereich Informations- und Wissensmanagement an der Hochschule Darmstadt. Herr Rittberger ist Stellvertretender Direktor des DIPF und darüber hinaus Leiter der Arbeitseinheiten Informationszentrum Bildung und Bibliotheken der Bildungsgeschichte und Bildungsforschung. Herr Rittberger hat u.a. zum Thema Qualität in Informationsdiensten Artikel veröffentlicht.

    Angela Vorndran (M.A., MLIS) ist Kontaktperson für das EERQI-Projekt. Sie hat Skandinavistik, Englisch und Wirtschaftswissenschaft studiert und ein Master in Bibliotheks- und Informationswissenschaft erlangt. Sie wurde insbesondere für das EERQI-Projekt eingestellt und ist im April 2008 Teil des DIPF geworden.

    Eindhoven School of Education (ESoE) [Eindhoven Schule für Bildung] (Campus TU/e, Traverse 3.41, P.O.Box 513, 5600 MB Eindhoven, Niederlande; Tel.:+ 31 40 2473095; Fax: + 31 40 2473579; www.esoe.nl )

    Eindhoven School of Education [Eindhoven Fachhochschule für Bildung] ist ein Gemeinschaftsinstitut der Fontys University of Applied Sciences [Fontys Universität der angewandten Wissenschaften] und der Universität Eindhoven für Technology. Die Schule bietet ein MSc-Programm im Bereich Science Education and Communication [Wissenschaftsbildung und –kommunikation] an. Das Programm leitet wissenschaftliche Forschung im Bereich der Erziehungswissenschaft, insbesondere im Bereich wissenschaftliche und technologische Bildung. Des Weiteren unterstützt und fördert ESoE erziehungswissenschaftliche Innovation in den Instituten durch Beratung und Gemeinschaftsprojekte.
    Die Forschung in Eindhoven konzentriert sich auf die Kompetenzentwicklung beginnender Lehrer, basierend auf ihrer Erfahrung in der Lehrpraxis. Der Fokus liegt hier auf der Frage, wie die Entwicklung des Lehrers vom Anfänger zum Experten in der Bildung durch das Prinzip des Lernens am Arbeitsplatz gefördert werden kann. Dieses Thema wird insbesondere im Bereich der Bildung von Wissenschaft und Technologie gelehrt. Dies geschieht durch die Kompetenzentwicklung der Lehrer, die eng an den Inhalt der Bildung und an didaktische Vermittlung gebunden ist. Diverse Lehrformen zur Vermittlung von Wissenschaft und Technologie sind in das Programm integriert, einschließlich der Einführung von Technologie in Grundschulen.
    ESoE ist ein sehr junges Institut – es wurde 2006 gegründet – und hat ca. 20 Angestellte und 35 Doktoranten mit erziehungswissenschaftlichem Hintergrund in der Wissenschaftsbildung.

    Personen der ESoE involviert im EERQI-Projekt:

    Prof. Dr. Wim Jochems ist direkt in das EERQI-Projekt involviert. Er ist der Dekan des Instituts Eindhoven und Professor für erziehungswissenschaftliche Innovation und Technologie. Sein Schwerpunkt liegt im Bereich Forschung und Entwicklung von Ressourcen, um Lernprozesse und –effekte zu verbessern, besonders hinsichtlich der Bildung von Wissenschaft und Technologie. Er hat in diversen nationalen und internationalen Zeitschriften und Büchern publiziert. Wim Jochems ist Amtsinhaber der EERA und einer der Hauptbeteiligten im EERQI-Projekt.

    ITS, Radboud University (Toernooiveld 5, NL, 6525 ED, Nimwegen, Niederlande; Tel.: + 31 243653558; Fax: + 31 243653599; www.its-nijmegen.nl , www.ou.nl )
    Webseiten:
    www.onderzoekinformatie.nl/en/oi/nod/onderzoeker/PRS1265804
    www.ru.nl/onderzoek/onderzoekers/overzicht/vm/its/mooij_a_j
    www.its-nijmegen.nl/medewerkers/index.asp?id=56

    ITS ist ein unabhängiges Institut, das mit der Radboud Universität in Nimwegen (Niederlande) verbunden ist. Die Aktivitäten von ITS betreffen den Bereich sozialwissenschaftliche Forschung, Unternehmensforschung, Policy-Beratung, Wissenstransfer, Nutzung und Entwicklung hoch begünstigter Forschung und Evaluationsmethoden wie z.B. ICT. Das Institut eignet sich seit über 40 Jahren Sachkenntnisse in Forschung, Entwicklung und Erfahrung in den Bereichen Bildung, Gesundheitswesen, Arbeit, Mobilität, soziale Sicherheit, Datensammelung, Analyse und Präsentation. Das Institut beschäftigt Forscher mit vielseitiger Kompetenz und verschiedenartiger Spezialisierung. Es arbeiten ungefähr 40 qualifizierte Angestellte mit unterschiedlichem Hintergrund am ITS. Falls es notwendig ist, wird ihre Kompetenz durch Zusammenarbeit mit Kollegen anderer Institute oder Universitäten erweitert.

    Beitrag zum EERQI-Projekt:

    ITS wird durch seine Fachkenntnis sowohl zu der Evaluationsgestaltung als auch zur ICT-basierenden Kontext- und Multilevelanalyse beitragen. Der Senior-Forscher Prof. Dr. Ton Mooij wird direkt im EERQI-Projekt involviert sein. Er ist Koordinator der erziehungswissenschaftlichen Forschung am ITS und Professor für erziehungswissenschaftliche Technologie an der offenen Universität der Niederlande (Heerlen). Seine Schwerpunkte liegen in Forschung und Entwicklung integrierter erziehungswissenschaftlicher, organisatorischer und ICT-theoretischer Bedingungen zur Verbesserung von Lernprozessen und -effekten in und um Schule und anderen Institutionen. 1998 war Ton Mooij Mitbegründer des internationalen Forschungsnetzwerkes „ICT in Education and Training“ (ICT in Bildung und Ausbildung) der EERA. Seit dieser Zeit war er auch Vorsitzender dieses Netzwerks. Er partizipiert in nationalen und internationalen Wissenschaftsnetzwerken, die sich u.a. mit sozialem, emotionalem und kognitivem Lernen sowie mit ICT und Hochbegabung beschäftigen. Darüber hinaus ist er Projektleiter des niederländischen ICT-gestützten Monitorprogramms zur Sicherheit an Schulen mit ungefähr 88.000 Schülern der Sekundärstufe, Lehrern und anderen Angestellten sowie Schulleitern, die jedes zweite Jahr teilnehmen. Er publizierte bereits in vielen nationalen und internationalen Zeitschriften und Büchern.

    Routledge, Taylor & Francis Publishing [Verlag] (4 Park Square Milton Park Abingdon Oxfordshire OX1 44RN, UK; tel.: +44 (0) 20 7017 6000 fax: +44 (0) 20 7017 6336, www.informa.com )

    Der Verlag Routledge, Taylor und Francis unterstützt das EERQI-Projekt mit der Bereitstellung relevanter Volltextdateien sowie Zugang zu elektronischen Metadaten und partizipiert an der Skizzierung gesetzlicher Themen sowie an der Erstellung des EERQI-Nachhaltigkeitsplan. Graham Hobbs ist der direkte Kontakt für das EERQI-Projekt.

    Symposium Publishing [Symposium Verlag] (PO Box 204, Didcot Oxford, Großbritannien, OX11 9ZQ, Tel.: +44 1235 817 956, Fax: +44 1235 817 275; www.symposium-journals.co.uk)

    Symposium Zeitschriften sind Verleger von reinen Online-Zeitschriften im Bereich Erziehungswissenschaft. Der Beitrag des Symposium Verlags zum EERQI-Projekt besteht in der Bereitstellung von Volltextdateien und Metadaten aller vergangen sowie zukünftigen Ausgaben unserer Zeitschriften. Auf ihrer Webseite (www. Symposium-journal.eu) werden detaillierte Informationen zu zahlreichen Zeitschriften zur Verfügung gestellt, z.B. European Educational Research Journal (www.wwword.eu/EERJ), das im Namen der EERA veröffentlicht wird. Symposium Books (Symposium Bücher), eine Schwesterfirma, ist spezialisiert im Bereich vergleichende und internationale Bildung. Der Verleger der Symposium Zeitschriften ist Herr Roger Osborn-King.

    VS Verlag für Sozialwissenschaften (Abraham-Lincoln-Str. 46, 65189 Wiesbaden, Germany; tel.: +49 611.7878-368; fax +49 611.7878-453; www.vs-verlag.de )

    Der VS Verlag für Sozialwissenschaften ist mit 400 neuen Publikationen jährlich der führende Verlag im Bereich Sozialwissenschaften im deutschsprachigen Raum. Das Programm beinhaltet die Bereiche Soziologie, Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Erziehungswissenschaft, Sozialarbeit und Psychologie. Eine Reihe renommierter akademischer Zeitschriften wie die Kölner Zeitschrift für Sozialpsychologie, Politische Vierteljahresschrift (PVS), Publizistik, Zeitschrift für Erziehungswissenschaft (ZfE) und SozialExtra sind ebenfalls Teil des Veröffentlichungsspektrums. VS Verlag für Sozialwissenschaften wurde 2004 gegründet durch die Fusion zweier traditioneller Verlage der Sozialwissenschaft, Westdeutscher Verlag (gegründet 1947) und Leske+Budrich (gegründet 1974). VS Verlag für Sozialwissenschaften ist ein Unternehmen in der spezialisierten Verlagsgruppe „Springer Science+Business Media“ (Springer Medien der Wissenschaft und Unternehmen).

    Beitrag zum EERQI-Projekt
    Der VS-Verlag für Sozialwissenschaften stellt den Projektteilnehmern seine Inhalte und Datenbanken zur Evaluation für Forschungszwecke zu Verfügung. Reinald Klockenbusch, Verlagsleiter: „Als Verlag wissenschaftlicher Publikationen teilt der VS-Verlag für Sozialwissenschaften mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft partnerschaftlich das Ziel, neue Ansätze und intelligente Wege zur Bemessung von Wissenschaftlicher Qualität zu finden. Innovationen in dieser Richtung führen zu gerechterem Wettbewerb in den wissenschaftlichen Disziplinen und damit zur Verbesserung der Qualität und Sichtbarkeit unserer Publikationen innerhalb der wissenschaftlichen Welt.“

    Personen des VS-Verlags involviert im EERQI-Projekt:
    Reinald Klockenbusch<\strong> ist Verlagsleiter des VS-Verlags. Nach einem Studium der Philosophie, Physik, Wissenschaftsgeschichte und Pädagogik an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz, begann Dr. Phil. Reinald Klockenbusch 1987 seine Karriere als Redaktionsmanager für Computerbücher im renommierten Verlagshaus „Vieweg“ in Wiesbaden. Seit dieser Zeit arbeitete er in verschiedenen Positionen für eine Vielzahl wissenschaftlicher Disziplinen innerhalb der Verlagsgruppe. 2008 wurde er zum Verlagsleiter berufen. Für weitere Informationen: www.vs-verlag.de/index.php;do=sc/sid=1b30c8025529784da50fe4a9f2cfaa75/si... .

    Umeå-Universität, Fakultät für Lehrerbildung (FTE) (901 87 UMEÅ, Schweden, Tel.: +46 90-786 6443; Fax: +46 90-786 6511; www.educ.umu.se)

    Die Fakultät für Lehrerbildung (FTE) der Umeå-Universität hat die Verantwortung für Lehrerbildung und Forschung im Bereich Lehrerbildung und pädagogische Arbeit. Innerhalb der Fakultät sind zurzeit ungefähr 3000 Studenten und 160 Dozenten sowie Forscher aktiv.

    Beitrag zum EERQI-Projekt:
    Die Hauptaufgabe des FTE im EERQI-Projekt ist mit dem Workpackage 4 und 10 (Workshops) verbunden. Diese Arbeitsgruppen tragen zu der Spezifikation neuer Qualitätsindikatoren, Methoden und Verifikation der Ergebnisse bei. Das Team der Umeå-Universität schließt vier Forscher und eine Referenzgruppe ein:

    Personen der FTE involviert im EERQI-Projekt:

    Professor Lisbeth Lundahl<\strong>, Fachbereich Kinder- und Jungendbildung, Sonderpädagogik und Therapie leitet die Unterstützung der FTE zum EERQI-Projekt. Sie war Generalsekretärin der EERA von 2005 bis 2008. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in den Bereichen schwedische und vergleichende Bildungspolitik, Jugendpolitik und Übergange des Berufseinstiegs.

    Professor Brian Hudson<\strong>, Fachbereich für interaktive Medien und interaktives Lernen, ist zentrales Gruppenmitglied des Umeå-Zentrums für Forschung im Bereich mathematische Bildung. Des Weiteren ist er Einberufungsinstanz des Didaktik-, Lern- und Lehrnetzwerkes der EERA. Herr Hudsons Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich ICT und Lernen, mathematische Bildung, vergleichende Bildung im Bereich Didaktik, lernen und lehren.

    Professor Per-Olof Erixon<\strong>, Fachbereich für kreative Studien, ist Mitglied des Komitees für Erziehungswissenschaft im schwedischen Forschungsrat und redigiert seit einigen Jahren schwedische sowie internationale Zeitschriften. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich Lehre von Sprachen sowie Ästhetik in einer multimodalen und medialen Gesellschaft.

    Linda Rönnberg<\strong>, Fachbereich Politikwissenschaft. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich Governance, Bildungspolitik und Politik der Bildung. Zurzeit liegt ihr Forschungsfokus auf der Zunahme von Output-Kontrolle in der Bildung (Schulinspektionen) und Vermarktung von Bildung.

    Zusätzlich wird eine Referenzgruppe mit 20 Fakultätsmitgliedern, die ein breites Spektrum der Erziehungswissenschaft repräsentieren, Rückmeldung zum Projekt und seinen Ergebnissen geben.

    Die Forscher haben ausgiebige Erfahrung bezüglich der Bewertung von wissenschaftlicher Qualität innerhalb ihres Forschungsbereichs, sowohl in Großbritannien als auch in Schweden. Sie sind u.a. Mitglieder von Forschungsräten, Redakteure, Gutachter für wissenschaftliche Zeitschriften und Einstellungskomitees und besitzen daher weitreichendes Wissen im Bereich Bewertung akademischer Leistung.

    European Association for Research on Learning and Instruction (EARLI)<\strong> [Europäische Gesellschaft für Forschung im Bereich Lernen und Unterrichten] (Dekenstraat 2, Box 3772, B-3000 Leuven, Belgien; Tel. +32 16 32 63 60; Fax +32 16 326360; www.earli.org )

    EARLI existiert um eine aktive Forschungskultur im Bereich Lernen und Unterrichten zu unterstützen und zu fördern. EARLI ermöglicht es 2000 Mitgliedern aus 40 verschiedenen Ländern in einen kritischen Dialog zu treten. Die Mitglieder tauschen und diskutieren systematisch Ideen zur Bildungs- und Unterrichtsforschung aus. EARLI stellt für diese Gelehrten aus ganz Europa und vielen anderen Teilen der Welt eine Plattform zur Beteiligung an aktuellen Debatten zur Verfügung. EARLI fördert sowohl internationale als auch interdisziplinäre Kooperationen durch seine Netzwerke, Aktivitäten und Publikationen von Zeitschriften und Buchserien.

    Beitrag zum EERQI-Projekt:

    EARLI übernimmt die Verantwortung für das Workpackage 4. Zu den Aufgaben dieser Arbeitsgruppe gehört die Organisation des ersten EERQI-Workshops, in dem neue Qualitätsindikatoren und innovative Methoden zur Qualitätsbemessung mit Experten, wichtigen Forschern und Verlagen im Bereich Erziehungswissenschaft diskutiert werden. Zur Vorbereitung des Workshops werden den Teilnehmern Informationen über den Stand der Forschung und bereits vorhandenen Innovationen zugesendet.
    Das Ergebnis des Workshops ist ein Bericht, der in einer Übersicht die Präsentationen, Empfehlungen und Rückmeldungen der Experten darstellt. Der Bericht enthält darüber hinaus eine Liste mit empfohlenen neuen Qualitätsindikatoren und Methoden zur Konzeptverifikation.
    Des Weiteren nimmt EARLI am Workpackage 10 teil, deren Teilnehmer die Ergebnisse der getesteten und angewendeten Indikatoren und Methoden im zweiten EERQI-Workshop demonstrieren und darstellen. Zusätzlich beteiligt sich EARLI an der Organisation des letzten EERQI-Workshops (Workpackage 13).

    Personen von EARLI involviert im EERQI-Projekt:

    Prof. Dr. Marcel Veenman<\strong>(Universität Leiden) ist ein Mitglied des EARLI-Exekutivkomitees. Die europäische Kommission trifft Policy-Entscheidungen und berichtet den Mitgliedern alle zwei Jahre.
    Prof. Dr. Rob Martends<\strong> (Universität Leiden) ist ebenfalls ein Mitglied des EARLI-Exekutivkomitees. Die europäische Kommission trifft Policy-Entscheidungen und berichtet den Mitgliedern alle zwei Jahre.
    Goele Nickmans<\strong> ist EARLI’s Projektleiter und verantwortlich für alle Ausgaben, die in Verbindung mit Arbeitspapieren, wissenschaftlichen Projekten und internationalen Projekten von EARLI stehen.
    Lotte Brants<\strong> hilft EARLI bei der Erfüllung ihrer Aufgaben und Verantwortlichkeiten im EERQI-Projekt.

    Swiss Society for Research in Education (SSRE) [Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF)] (c/o Schweizerische Koordinationsstelle für Bildungsforschung, Entfelderstrasse 61, CH-5000 Aarau, Tel. +41 62 835 23 90; Fax +41 62 835 23 99; http://www.sgbf.ch )
    und das
    Institut de Recherche et de Documentation Pédagogique (IRDP) [Institut für Forschung und Dokumentation im Bereich Pädagogik] (Faubourg de l’Hôpital 43, Case postale 556, CH-2002 Neuchâtel, Tel +41 32 8898601, Fax +41 32 8896971, www.irdp.ch )

    Die Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung wurde 1975 gegründet und hat heute 450 Mitglieder aus allen wissenschaftlichen Disziplinen, die für Bildung relevant sind.
    Die Gesellschaft ist Mitglied der Schweizerischen Akademie für Geistes- und Sozialwissenschaften (ASSH) und der EERA. Sie organisiert jährlich einen Kongress und führt dessen Aktivitäten das verbleibende Jahr durch feste Arbeitsgruppen fort.
    Die SGBF publiziert eine Buchserie unter dem allgemeinen Titel „Explorationen“ (Peter Lang Publishing Group) sowie die periodisch erscheinende „Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften“. Die Gesellschaft verschickt zudem elektronische Newsletter, um gute interne Kommunikation zu ermöglichen.

    Das IRDP [Institut für Forschung und Dokumentation im Bereich Pädagogik] hat sich der Forschung und pädagogischen Dokumentation verschrieben. Es ist eine Institution der Intercantonal Conference of Public Education in the French and Italian Speaking Parts of Switzerland (CIIP) [Interkantonalen Konferenz für öffentliche Bildung in französisch und italienisch sprechenden Teilen der Schweiz].
    Das IRDP unterstützt die Arbeit des CIIP durch Evaluation, Forschungsprojekte und Expertenberichte. Das Institut koordiniert die Bildungsforschung und leitet den Teilbereich der frankophonen Schweiz. Dadurch ist das IRDP Raum für erziehungswissenschaftliche Debatten in der lateinischen Schweiz mit dem Ziel der Erschaffung einer sich unaufhörlich verbessernden Schule, von der Grundschule bis in die höhere Bildung.
    Der Aktionsschwerpunkt des Instituts liegt im Bereich Forschungskoordination, wissenschaftliche Projekte und ihre Leitung, Dokumentation, Mandate und Berichte. Das IRDP ist in die Ausbildung junger Forscher involviert, insbesondere in die Betreuung von Praktikanten. Es fördert gemeinschaftliche Anstrengungen ähnlicher Institutionen, sowohl in der Schweiz also auch im Ausland. Außerdem verfolgt es erfolgreich seine administrativen und wissenschaftlichen Aufgaben für das Conseil de la Recherche en education (CRE).

    Beitrag zum EERQI-Projekt:
    Die Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF) und das Institut für Forschung und Dokumentation im Bereich Pädagogik (IRDP) sind im EERQI-Projekt involviert, um eine Verbindung zur Schweiz und dem französisch sprechenden Europa bereitzustellen. Beide Institute identifizieren vorhandene Ressourcen, die zu den wichtigsten in der Bildungsforschung gehören. Sie sammeln die derzeitig relevanten Methoden für Analyse und Evaluation in der frankophonen Welt. Diese werden in die Definition neuer Indikatoren integriert. In der Projektphase der Anpassung an den multilingualen europäischen Kontext partizipieren die SGBF und das IRDP durch die Analyse von Thesauri und durch eine mögliche Erweiterung auf weitere Sprachen (Italienisch, Spanisch, Portugiesisch). Sie werden verantwortlich sein für die Organisation des letzten EERQI-Workshops, dessen Ziel es ist, einem Ausschuss von Bildungsforschern die vorläufigen Resultate vorzulegen.

    Personen der SGBF und IRDP involviert im EERQI-Projekt:
    Matthis Behrens ist Direktor des IRDP und Präsident der SGBF seit 2006. Nachdem er einen Abschluss als Lehrer erlangte, studierte er Erziehungswissenschaft an der Universität Genf. Er beschäftigt sich mit der Koordination von Bildungsforschung, Systemevaluation und Bewertung, Transition und berufliche Bildung.
    Eva Roos, MA (Linguistik und Ethnologie), arbeitete für einige Jahre im Bereich angewandte Linguistik. Seit 2007 ist sie am IRDP und leitet verschiedene Evaluationsprojekte, die größtenteils sprachliche Inhalte zum Gegenstand haben.
    Valérie Sauter, MA (Humangeographie und Soziologie), war als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem nationalen Forschungsprogramm (NRP 54) der Universität Neuchâtel beteiligt. Seit 2008 ist er am IRDP und partizipiert zurzeit an unterschiedlichen Evaluationsprojekten mit soziologischem Ansatz.

    Universität Lund, Universitätsbibliotheken (Tornavägen 9a, 22100 Lund; Tel: +46 462221530; Fax: +46 462223682; www.lu.se )

    Hauptaufgabe der Zentralverwaltung der Lund Universitätsbibliothek (LUB) ist die Leitung und Koordination der öffentlichen Ressourcen und Aktivitäten innerhalb des Bibliotheksnetzwerkes der Universität Lund, wie z.B. der Bibliothekskatalog, Zugang zu elektronischen Ressourcen und institutionellen Datenbank der Universität Lund. Darüber hinaus hat die Zentralverwaltung bibliometrische Aktivitäten entwickelt, in erster Linie für lokale Forschungsevaluationen basierend auf der institutionellen Datenbank. Aber seit 2007 betreibt die LUB auch bibliometrische Forschung.
    Die bibliometrische Forschung an der LUB wird hauptsächlich von einem Forschungsprojekt, das sich mit der Visualisierung [Mapping] von Forschungsfeldern beschäftigt. Der Zweck dieses Projekts ist es, die Unterschiede zwischen verschiedenen Forschungsbereichen zu untersuchen und aus den Ergebnissen allgemeine Theorien zur Organisation von Forschung zu entwickeln.
    Beitrag zum EERQI-Projekt:
    LUB’s Beitrag zum Projekt besteht aus dem Testen der Methoden und der Daten, die im Projekt erarbeitet werden. Die Tests beruhen auf bibliometrischer und semantischer Analyse sowie Zitationsanalyse. Des Weiteren soll die Anwendbarkeit der metrischen Indikatoren für Forschungsevaluation bewertet und verständlicher gemacht werden. Zu diesem Zweck untersucht die LUB spezifische Organisationen für Bildungsforschung in Hinsicht auf intellektuelle, soziale und kommunikative Strukturen.
    Personen der LUB involviert im EERQI-Projekt:
    Fredrik Åström, seit 2007 Forschungsassistent in der Zentralverwaltung der Lund Universitätsbibliothek, verfolgt zurzeit sein postdoktorales Projekt der Visualisierung von Forschungsfeldern. Er erlangte 2006 die Doktorwürde für Untersuchungen im Bereich Bibliotheks- und Informationswissenschaft von der Universität Umeå (Schweden). Herr Åström publiziert in internationalen Wissenschaftszeitschriften und Tagungsberichten zum Thema Bibliometrie und Wissenschaftsstudien seit 2002.

    Barbara Budrich Publishers [Verlag Barbara Budrich] (Stauffenbergstr. 7, D-51379 Leverkusen Opladen; Tel: +49 (0)2171 344 594; Fax: +49 (0)2171 344 693; www.barbara-budrich.net)

    Verlag Barbara Budrich wurde 2004 von Barbara Budrich gegründet. Als akademisches Verlagshaus hat sich der Verlag im Bereich Erziehungswissenschaft, Sozialarbeit/Sozialpolitik, internationale Beziehungen, Politikwissenschaft und Soziologie in Deutschland, Europa und darüber hinaus etabliert. Auf der Liste der veröffentlichten Bücher und Zeitschriften finden sich sowohl englische als auch deutsche Publikationen.

    Beitrag zum EERQI-Projekt:
    Der Verlag stellt Teile der Daten zu Verfügung, die zur Entwicklung der Instrumente und Methoden für Qualitätsbemessung im EERQI-Projekt benötigt werden.
    Personen von Verlag Barbara Budrich involviert im EERQI-Projekt:
    Barbara Budrich absolvierte ein erfolgreiches Studium der englischen Literatur, Geographie und Soziologie in Köln, Berlin und St. Adrews (Schottland), danach arbeitete sie für Harper & Row in Sydney (Australien) und dann folgten ca. zehn Jahre, in denen Frau Budrich im Verlag ihres Vaters „Leske + Budrich, Opladen“ Erfahrung sammelte, bis sie zwei eigene Verlagsunternehmen gründete. Beide Verlagshäuser befinden sich in Opladen mit einem Büro in den USA.

    Waxmann Verlag GmbH, Münster, New York, München, Berlin (Steinfurter Str. 555, D-48046 Münster; Tel. 49 251 26504 0; www.waxmann.com )

    Waxmann Verlag GmbH ist ein internationales akademisches Verlagshaus in Deutschland, das sich in der Veröffentlichung von hochwertigen Artikeln, Büchern, Serien und Zeitschriften eines weiten Spektrums von Wissenschaftsdisziplinen spezialisiert hat. Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf den Geisteswissenschaften, Kulturwissenschaften und Sozialwissenschaften, wie z.B. Psychologie und erziehungswissenschaftliche Forschung, einschließlich der Evaluation erziehungswissenschaftlicher Theorien und Praxis.

    Beitrag zum EERQI-Projekt:
    Der Verlag stellt dem EERQI-Projekt notwendige Volltexte und Metadaten für die Datenbank zur Verfügung. Des Weiteren unterstützt die Waxmann GmbH das Projekt durch das Design und die Produktion des EERQI-Flyers.
    Personen des Verlags involviert im EERQI-Projekt:
    Melanie Völker absolvierte erfolgreich den M.A. in englischer und skandinavischer Philologie. Seit 2003 arbeitet sie als Redakteurin und repräsentiert das Verlagshaus auf nationalen und internationalen Konferenzen, um die internationale Orientierung des Verlags zu fördern. Detaillierte Informationen finden sich unter www.waxmann.com .

    Wiley-Blackwell Publishing [Wiley-Blackwell Verlag] (9600 Garsington Road, Oxford OX4 2DQ, GB; Tel: +44(0) 1865 776868 Fax: +44(0) 1865 714591; www.blackwellpublishing.com )

    Wiley-Blackwell unterstützt das EERQI-Projekt, indem der Verlag relevante Volltexte liefert und den Zugang auf projektrelevante elektronische Metadaten ermöglicht. Vicki Whittaker ist stellvertretende Herausgeberin für geistes- und sozialwissenschaftliche Zeitschriften des Blackwell Verlags.